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Saturday, June 11, 2016

Maxi - Wer will schon einen Mann mit Porsche?




Franziska Erhard, “Maxi – Wer will schon einen Mann mit Porsche?”
2016 | ISBN: 1532983476 | German | 292 pages | EPUB | 0.2 MB


Nun ist es also passiert: Maxi hat das erste heilige Lehrerinnen-Gebot gebrochen und sich verliebt. Und zwar ausgerechnet in Bastian Bronner, den Vater ihres neuen Schülers, der ganz offensichtlich nicht vorhat, seine Familie zu verlassen. Und auch sonst alles tut, um sich so richtig arrogant zu präsentieren. Dennoch ist bald klar, dass nichts an diesem Mann so ist, wie es scheint. Und ganz gewiss sollte er nicht anfangen, sich für sie zu interessieren. Zum Glück findet Maxi genug Ablenkung bei ihren Mitbewohnern. Auch hier passieren in letzter Zeit seltsame und besorgniserregende Dinge, vor allem seit Teddy zur Hausgemeinschaft gestoßen ist. Chaos auf der ganzen Linie – da hilft nur die Flucht. Aber vor manchen Dingen kann man nicht davonlaufen. Schon gar nicht, wenn man in die falsche Richtung läuft, nämlich nur immer weiter hinein ins Unglück.


Eine amüsante und humorvolle Geschichte darüber, dass Reden manchmal doch Gold ist. Dass die Liebe macht, was sie will. Und was es mit ›Schludden‹ und ›Pfludden‹ auf sich hat. Was Tauben und ein Plastikrabe für dein Liebesglück tun können. Und dass ein Porsche alleine noch keinen Angeber aus uns macht. Aber immerhin ein guter Anfang ist. Selbst wenn besagter Porsche himmelblau ist …



Wednesday, June 8, 2016

Eine Demokratie haben wir schon lange nicht mehr: Abschied von einer Illusion




Wolfgang Koschnick, “Eine Demokratie haben wir schon lange nicht mehr: Abschied von einer Illusion”
German | ISBN: 3864891272 | 2016 | 256 pages | EPUB | 1 MB


„Politik kann man in diesem Land definieren als die Durchsetzung wirtschaftlicher Zwecke mit Hilfe der Gesetzgebung“ – Kurt Tucholsky Wir alle finden Demokratie toll, die bestehenden Verhältnisse aber stoßen uns ab. Zu Recht, denn unter der Oberfläche formaler Demokratie herrscht eine politische Kaste, die ein System stützt, das Ungleichheit, Armut und Ausgrenzung erzeugt. Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer und die „Demokratie“ ist zu einer Oligarchie, zu einem elitären Herrschaftssystem verkommen. Die etablierten Demokratien stecken in einer Fundamentalkrise, die letztlich zu ihrem Untergang führen wird. Am Beispiel Deutschlands macht Wolfgang Koschnick deutlich, dass unsere ach so entwickelte repräsentative Demokratie in einer Systemkrise erstarrt ist, verursacht durch die wachsende Kluft zwischen den Interessen der Repräsentanten und der Bevölkerung. Durch permanenten Lobbyismus haben Konzerne und Wirtschaftsinteressen weltweit die Kontrolle über demokratische Politik und Staaten übernommen, während Berufspolitiker auf ihre Wiederwahl hoffen und für Selbstinszenierungen Milliarden ausgeben. Höchste Zeit für den Umbruch: Nur wenn wir radikal umdenken und erkennen, dass eine funktionierende Demokratie schon lange zur reinen Illusion geworden ist, können wir die staatliche Bevormundung beenden und unsere demokratischen Freiheiten zurückerobern.